Vom Pfahlewer zum Hochseefischer-Kutter
| Abdeckhauben | |
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Alle Modelle auf dieser Seite sind durch Acryl-Abdeckhauben gegen Staub und äußeren Einflüssen geschützt.
Hersteller (siehe Links) |
| Finkenwerder Pfahlewer um 1810 | ||
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gebaut ca. 1780
Als die Engländer eine Kontinentalsperre errichteten (1806-1814) waren auch die Blankeneser Fischer davon betroffen. Da sie unter dänischer Flagge fischten, wurden sie als Verbündete Napoleons von der See verjagt. Der Not gehorchend musste ein Großteil der Pfahlewer nach Finkenwerder verkauft werden. Die Finkenwerder Fischer segelten unter der neutralen hamburgischen Flagge. Modellmaßstab: 1:25 Länge: 590 mm Breite: 180 mm Dieses Modell befindet sich im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland in Husum. |
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| Niederländische Poon um 1870 | |
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Technische Daten und Erläuterungen siehe Poon im Bau
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| HF 101 Rebecca Hochseefischerewer von 1875 | |||
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Der besonders für die Elbinsel Finkenwerder typische Fischewer.
Das Fischereigebiet lag zwischen Helgoland und der Doggerbank vor der englischen Küste. Um 1870 rüsten die Fischer ihre Besanewer mit einem Pfahlspill und einem Bratspill im Vorschiff und mit einer Winde hinter dem Großmast aus. Mit dem Bratspill werden die beiden Anker eingeholt. Die Fischer verwenden nur vierarmige Draggen mit einem Gewicht um 150 kg und Ankerketten, die etwa 75 m lang sind und bis zu 600 kg wiegen. Modellmaßstab: 1:25 Länge: 960 mm Breite: 255 mm Dieses Modell befindet sich im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland in Husum. |
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| Elbewer um 1880 | ||||||
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Dieser Frachtewer hatte sein Einsatzgebiet zwischen der Lühe und dem Hamburger Hafen.
Ewer in dieser Größe wurden oft von nur einem Mann gesegelt; sie hießen dann Einfahrer, ihr Rigg war entsprechend einfach gehalten. Der Schipper hat auf Klüverbaum und Klüver bereits verzichtet; auch das Gaffeltoppsegel kommt nur noch in besonderen Situationen zur Geltung. Das Großsegel fährt mit fest angespleißter Reihleine am Mast. Modellmaßstab: 1:25 Länge: 575 mm Breite: 205 mm Dieses Modell befindet sich im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland in Husum. |
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| Gemüseewer | ||||||
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Nachbau eines Vierländer Gemüse-Ewer aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er wurde als Transportfahrzeug mit einem
Mast und Sprietsegel in Ochsenwerder gebaut. Der Mast konnte umgeklappt werden. Die Besatzung bestand aus 1-2 Mann. Maßstab: 1:25 Länge über Alles 333 mm Breite über Anbauten 90 mm Baumaterial: Buchen Sperrholz 0,4 - 1 mm / Birnbaum |
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| Gemüseewer | |
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Vierländer Gemüseewer um 1900
(Rekonstruktion) Maße des Originals: Länge über alles: 8,33 m Maßstab 1:12,5 (weitere Fotos: Gemüseewer im Bau) |
| Finkenwärder Buttjolle von 1888 | ||||||
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Um die Mitte des 19. Jahrhunderts ging man dazu über, halbgedeckte Jollen zu verwenden, die vorne eine Kajüte mit Kojen besitzen, während sich in der Mitte des Fahrzeugs eine Bünn befindet. Das ist ein Raum, der durch Löcher im Schiffsboden mit dem umgebenden Wasser in Verbindung steht und der zur Aufnahme der Fische dient, die hierin bis zum Verkauf am Markt lebend erhalten werden.
Modellmaßstab: 1:25 Länge: 330 mm Breite: 104 mm |
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| Helgoländer Schaluppe um 1890 Maßstab 1:12,5 | |
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Weitere Bilder und technische Daten siehe Helgoländer Schaluppe im Bau.
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| Helgoländer Schaluppe Maßstab: 1:25 | |
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Weitere Bilder und technische Daten siehe Helgoländer Schaluppe im Bau.
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| Lühejolle um 1900 | ||||||
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Die Lühejolle wurde auch Kirschenjolle, Altländer (Olander) Jolle oder vereinzelt Fruchtjager genannt. Das Baugebiet dieser Segler war fast ausschließlich die untere Lühe: Höhen, Hohenfelde (Mittelnkirchen) und Grünendeich. Im Verhältnis waren die Lühejollen zur Länge sehr breit, wie auch die Schiffer stets kurze Jollen haben wollten, die überall anlegen konnten. Die Jollen dienten hauptsächlich zum Obsthandel.
Modellmaßstab: 1:25 Länge: 460 mm Breite: 140 mm |
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| "Anna Margaretha", Krabbenkutter von der schleswig-holsteinischen Nordseeküste um 1900 | ||
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Der Segelriss des Krabbenkutters zeigt eine typische Kuttertakelage. Die handige Takelage in Verbindung mit dem eisernen Mittelschwert gab dem Kutter gute Segeleigenschaften, die bei der Fischerei im flachen Wattenrevier und beim Aufkreuzen in den Wattenströmen und Prielen von großer Wichtigkeit waren. Trotzdem begannen die Fischer schon bald mit der Motorisierung ihrer Fahrzeuge, um unabhängiger von Wind und Strom fischen zu können.
Modellmaßstab: 1:25 Länge: 580 mm Breite: 146 mm Dieses Modell befindet sich im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland in Husum. |
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| Krabbenkutter von der schleswig-holsteinischen Nordseeküste um 1900 | ||
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Der Rumpfaufbau dieses Modells basiert auf Spanten.
1. Beplankung aus Sperrholz 2 x 20 mm diagonal, 2. Beplankung aus Birnbaum 2 x 15 mm. Die Decksplanken sind aus Birnbaum hergestellt. Modellmaßstab: 1:12,5 Länge: 1200 mm Breite: 310 mm Dieser Kutter wurde als segelfähiges Modell gebaut (mein Spielzeug). Der Stapellauf und die erste erfolgreiche Probefahrt fand am 08. Oktober 2002 auf der Schlei statt. |
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| Torfkahn | ||||||
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Das Heimatgebiet des Torfkahns ist die Hamme, Kreis Osterholz-Scharmbeck. Die Besatzung bestand aus einem Mann. In flachen Gewässern wurde gestakt. Bei günstigem Wind in tieferen Flüssen gesegelt.
Modellmaßstab: 1:25 Länge: 460 mm Breite: 85 mm |
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| Hochseefischer-Kutter | ||||||
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Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts segelten an die hundert Finkenwerder Fischereifahrzeuge auf der Nordsee und versorgten Hamburg mit Frischfisch. Übermächtige Konkurrenz der großen Fischdampfer, Preisverfall für Frischfisch und dramatische Totalverluste bei der Winterfischerei reduzierten die Flotte derart, dass 1925 nur noch zwei Dutzend Segler übrig geblieben waren.
Modellmaßstab: 1:25 Länge: 1140 mm Breite: 244 mm Dieses Modell befindet sich im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland in Husum. |
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| Die fünf Modelle im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland in Husum | |
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